UX Design – Zukunft kreativer Konzepte

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Was bedeutet eigentlich UX Design? User Experience Design ist die umfassende Entwicklung einer Kommunikationslandschaft mit Fokus auf die Nutzer. Ziel ist es hier, durch positive Kundenerlebnisse Mehrwerte zu generieren. Dies betrifft dann nicht nur die Usability, hier werden auch Touchpoints bedacht, die zum erwünschten Ziel des Auftraggebers führen. Das wird konzeptionell wie gestalterisch mit viel Know-how und Detailliebe erarbeitet, damit man den Kunden oder User an dieser Stelle des Customer Lifecycles nicht verliert. Eine Negativerfahrung kann schnell zum Vertauensverlust in das angebotene Produkt oder einen Service führen. Positive Erfahrungen mit einer Marke bzw. Anwendung führen dagegen zu überzeugten Kunden, die die Markenbekanntheit weiterhin fördern, da positive Kommunikation immer auch den Gewinn steigert.

UX Designer erarbeiten also ganzheitliche Umgebungen die immer den Bedürfnissen der User entsprechen, die durch verschiedene Mechanismen, wie Testings, ermittelt werden. Die Ergebnisse werden analysiert, sodass die ermittelten Erkenntnisse in das Markenkonzept sowie die Corporate Identity des Auftraggebers einfließen können. So entstehen durch eine faktenbasierte Markenentwicklung und strategische User Journey Produkte, die aus erprobten Gründen nicht nur imagefördernd sind, sondern auch gewinnbringende Mitarbeiter. Diese Aspekte lassen sich tatsächlich auf alle möglichen Medien beziehen, egal ob Print oder Online, Katalog oder App. Die Wege dahin sind innerhalb des UX Designs vielfältig und bieten Raum für Design Thinking, User Journey Mapping oder Crossmedia Storytelling. Auch die Corporate Design Entwicklung wird heute durch diese Methoden erweitert und um Bereiche wie das Code Design bereichert.

All das sorgt heute für eine umfangreiche Sicht auf den User und dessen Bedürfnisse im Nutzungsumfeld, innerhalb des Unternehmensziel und dessen Image, um den Erfolg zu fördern und nachhaltig zu sichern. Das UX Design in die Methodik bezieht also alle konzeptionellen und gestalterischen Aspekte mit ein, wie Branding, Typografie, Social Media Auftritt bis hin zu Aspekten der Programmierung. Anwenden lässt sich das auf jedes Thema, sodass sowohl der Verkauf eines Produktes, als auch die Kontaktaufnahme mit einem Unternehmen oder einer Person gefördert werden, wie beispielsweise beim Recruiting oder dem Anbieten von Dienstleistungen.

Erstmals wurde der Ausdruck „User Experience“ von der International Organization for Standardization 2010 im Rahmen der ISO-Norm 9241-210 definiert, als „Prozess zur Gestaltung gebrauchstauglicher Systeme“. UX Design ist eine Kreativdisziplin auf höchstem Niveau. Hier geht es nicht mehr nur um Geschmack oder Meinungen, sondern um eine getestete und psychologisch basierte Entwicklung, die weit über klassische Corporate Identity, Usability, Interak­tions­­design oder auch die Marketingstrategie eines Services oder Produktes hinaus geht. Hier ist ständige Entwicklung und Bereitschaft zur Agilität sowie Weiterentwicklung Voraussetzung, da sich die technischen Bedingungen und die Bedürfnisse von Kunden und Usern im steten Wandel befinden. Innerhalb dessen lernen Menschen diese Nutzung, womit dann auch die Ansprüche in der Anwendung stetig steigen. Daher haben sich hier agile Prozesse wie beispielsweise das Scrum Projektmanagement etabliert, bei dem sich die Produktentwicklung in ständigem Prozess befindet, der in sogenannten Sprints zur finalen Lösung führt.

UX Design ist ein spannendes Feld, mit dem entwickelte Markenkonzepte innerhalb des Corporate Designs in punktgenaue Strategien umgewandelt werden. Anfang 2019 habe ich auf dieser Basis bei dem dortmunder Unternehmen QuinScape einige Monate als UX Concepter Anwendersoftware für Dax30-Konzerne entwickelt. Hier durfte ich eine hochkomplexte Welt kennenlernen. Von diesem Know-how lasse ich heute auch meine Kunden profitieren. Ein kleines und sehr feines UX Design Projekt ist die Suchmaschine LOCATION GURU. Für die Umsetzung solcher Projekte ist übrigens Adobe XD eine ganz wunderbare Anwendung, auch als Schnittstelle und Workflowverbesserung zwischen Coder und Designer. So entwickle ich heute mit wachsender Begeisterung gewinnbringende Marken und deren Print- und Onlineprodukte.

 

 

 

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